Winterfreude

Bei dem wunderschönen Wetter in den letzten Wochen sieht es in unserem Lädchen natürlich aus wie sau. Der ganze Bosen ist feucht und dreckig. Alle paar Minuten wischen ist also Pflicht.

Was ich allerdings überhaupt nicht verstehen kann, sind Eltern, die ihre Kinder, die grade noch durch den schmutzigen Schneematsch gelaufen sind, auf die Taschenablage der Theke stellen…

Advertisements

Nennen Sie doch mal welche

Ein Kunde, mit völlig unbekannt, tritt an die Theke.

Er erläutert mir, dass ihm meine Kollegin das letzte Mal ein sehr leckeres Brot empfohlen hat, er wollte das gerne wieder haben, wüsste nur nicht mehr wie es hieß.

Ich versuche es wirklich auf allen Wegen, habe nach der Form gefragt, ob es Körner hatte, wie teuer es gewesen war, wo es gelegen haben könnte, auf jede Frage kam ein „ich weiß es nicht mehr“ zurück.

Nachdem ich dann etwas ratlos dort stand hatte er einen guten Einfall. „Nennen Sie mir doch einfach mal ein paar Brote, vielleicht komm ich drauf wenn ich den Namen höre!“

Super, wenn man so viel Auswahl hat wie wir 😀

Wir haben es übrigens trotz 15 Minuten Suche nicht gefunden.

Zwischenfrage

Etwas was häufig vor kommt und ich nicht leiden kann, sind Zwischenfragen.

Unser Laden ist kein Kamps am Bahnhof, wo man hinter 10 Kunden steht und 15 Minuten warten muss. Meistens ist nur ein Kunde da, manchmal hat man das „Pech“, dass ein Kunde vor einem steht.

Wenn man dann also in ein „Gespräch“ funkt um zu fragen ob dieses oder jenes noch da wäre oder ob ich nicht das und das schon mal zurück legen kann während man selber noch einkaufen geht finde ich das wirklich unheimlich unverschämt.

Stimmt so

Bei uns gibt es einen kleinen Stehtisch, an dem dann gekaufte Waren und angebotener Kaffee verzehrt werden kann. Sowas wird natürlich auch gerne genutzt, und so kommt es oft vor, dass ich bestellten Kaffee und Kuchen zum Platz bringe.

Obwohl dieses Angebot eher einem Cafe als einem Reformhaus gleich kommt, wird es gerne als solches genutzt, allerdings wird entgegen dem Verhalten im Cafe eigentlich nie Trinkgeld gegeben. Um es gleich zu sagen: Trinkgeld ist eine freiwillige Abgabe, die ich nicht erwarte und die bei uns auch sehr selten vorkommt (und wenn dann im 1 oder 2 Cent Bereich).

Etwas befremdlich finde ich es allerdings schon, wenn ich Kaffee und Kuchen zum Tisch bringe, den Preis nenne, der Kunde mir dann mit einem verschwörerischen „Stimmt so“ ein paar Münzen in die Hand drückt – und ich dann feststelle, dass es auf den Cent genau abgezählt war.

Ja, stimmte so tatsächlich… centgenau. 😉

Banane

Eine nette Stammkundin betritt den Laden.

„Ich hätte gerne ein normales Brötchen und eine Banane.“

Im Glauben mich verhört zu haben frage ich nach. „Ein normales Brötchen und was kam dazu?“

„Na, so ne Banane.“

Scheinbar habe ich sehr verständnislos geguckt, denn sie erbarmte sich lachen und zeigte… auf die Croissants.